Leist Untere Au Heimberg

Im Juli 2025 hat der Leist Untere Au mit Unterstützung von betroffenen Anwohner:innen sowie Experten fristgerecht eine Einsprache gegen das Bauvorhaben „Hindernisfreier Ausbau Bushaltestelle Aarhölzli“ bei der Gemeinde und dem Regierungsstatthalteramt eingereicht.

Unsere Hauptanliegen:

  • Barrierefreiheit: Die Pläne für die Bushaltestelle erfüllen an einer Seite die geforderte Mindestbreite für Rollstuhlmanövrierflächen nur knapp. Wir fordern, dass auch bei schwierigen Wetterverhältnissen (z. B. Schnee, Laub) eine sichere Benutzbarkeit dauerhaft gewährleistet bleibt.

  • Verkehrssicherheit: Besonders kritisch sehen wir die geplante zweispurige Führung im Bereich der Bushaltestelle. Im vorgesehenen Zustand beträgt die Fahrbahnbreite an der engsten Stelle lediglich rund 4.5 Meter – ein haltender Linienbus nimmt schon 2.55 Meter ein. Für Gegenverkehr oder Überholen bleibt so zu wenig Platz, was insbesondere in der Kurve zu riskanten Situationen führt. Der Leist Untere Au fordert daher, wie von Verkehrsfachstellen empfohlen, eine bauliche oder signaltechnische Lösung, die das Überholen haltender Busse zuverlässig ausschliesst (z. B. durch bauliche Engführung, durchgezogene Linie oder – wie ursprünglich vorgeschlagen – eine einspurige Fahrbahn im Haltestellenbereich).

Unsere Einsprache stützt sich auf fachliche Gutachten, die geltenden Normen zur Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit sowie die Empfehlungen des technischen Berichts zum Verkehrsrichtplan Heimberg.

Wir sind bestrebt, gemeinsam mit der Gemeinde, den Fachstellen und allen Betroffenen eine dauerhaft sichere und für alle zugängliche Bushaltestelle zu erreichen.

Bei Fragen oder Anmerkungen freut sich der Vorstand des Leist Untere Au über Kontakt und Austausch.